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Das Geheimnis des gesunden Alterns

Wie wird man alt und bleibt fit und gesund?

Alter werden bei hoher Lebensqualität
Hohe Lebensqualität im Alter

 Diese Frage stellen sich Generationen von Menschen und Wissenschaftlern, die in den letzten Jahrhunderten zu den unterschiedlichsten Antworten gekommen sind, ohne das Geheimnis wirklich zu lösen.

 

Auch heute, in unserer modernen Welt, ist die Wissenschaft da nur unwesentlich weiter. Obwohl die Lebensspanne zumindest in den entwickelten Wohlstandsländern ständig steigt und man dafür einige Gründe anführen kann, gibt es noch genauso große Geheimnisse um den Kern des Altern und viele neue Erkenntnisse führen zu vielen neuen Fragen.

 

Allen bekannt ist der Begriff des Anti-Aging, der uns in den letzten Jahrzehnten geradezu aufgedrängt wird und in Formen von Wunderrezepturen der kosmetischen und Pharmaindustrie allgegenwärtig ist.

 

 

Der Anti-Aging-Hype

Anti-Aging extrem
Verjüngen - geht das?

Was ist Anti-Aging im eigentlichen Sinne eigentlich?

 

Bei Wikipedia finden wir dazu folgende Erklärung:

Der Begriff Anti-Aging, auch Altershemmung, ist eine Bezeichnung für Maßnahmen, die zum Ziel haben, das biologische Altern des Menschen hinauszuzögern, die Lebensqualität im Alter möglichst lange auf hohem Niveau zu erhalten und auch das Leben insgesamt zu verlängern. Verwendet wird dieser Begriff in der Medizin, von Ernährungswissenschaftlern, der Nahrungsergänzungsmittelindustrie, von Kosmetikherstellern und auch teilweise im Zusammenhang mit Schönheitsoperationen. Anti-Aging ist ein Marketingbegriff.

Anti-Aging unterscheidet sich von Verjüngung: Während Anti-Aging das Ziel hat, Alterungsprozesse zu verlangsamen, sollen diese durch Verjüngungsmaßnahmen zurückgesetzt werden.

Und weiter:

Wenn wir nicht so altern würden, wie wir es zurzeit tun, würde der Mensch nach Meinung von D. Pearson/S. Shaw durchschnittlich etwa 800 Jahre leben, nach Meinung von Randolph M. Nesse und George C. Williams etwa 690 Jahre. Die Lebensspanne wäre nur durch Unfälle, Fremd- oder Selbsttötung und Krankheiten begrenzt.

 

Das sind doch Perspektiven.

 

Wer würde nicht gern 700 Jahre alt? Natürlich nur wenn die Lebensqualität im Alter möglichst lange auf hohem Niveau bestehen bleibt, wie es in der Wikipedia-Formulierung heißt.

 

Noch besser wäre es vielleicht, wenn wir nicht nur das Altern aufhalten sondern uns sogar wieder verjüngen könnten.

 

Beide Perspektiven sind für viele Wissenschaftler gar nicht so utopisch wie sie sich anhören. 

Wissenschaft und Wissenschaft trennen oft Welten

Biophotonen in allen Zellen
Nervenzellen kommunizieren

Mitte September 2017 war ich auf einer Anti-Aging-Konferenz in Wien und die dort vorgestellten Ergebnisse waren schon beeindruckend.

 

Während die Biogerontologie als noch sehr junge Wissenschaft in vielen Bereichen noch im Nebel stochert, schaffen andere Wissenschaftler Fakten.

 

Wie so häufig steht sich die offizielle Wissenschaft dabei selbst im Wege. Um nur ein Beispiel zu nennen, gilt sowohl bei Biologen, als auch bei Medizinern die Zellkommunikation als eines der größten Rätsel.

 

Die Tatsache, dass unsere Zellen über Licht miteinander kommunizieren ist eigentlich schon seit Mitte der 70er Jahre bewiesen. In zahlreichen wissenschaftlichen Experimenten gelang Prof. Dr. Fritz-Albert Popp der Nachweis das jede unserer Zellen Licht enthält und die Zellen über dieses Licht, das Popp Biophotonen nannte, miteinander kommunizieren.

 

Dieser Nachweis von Prof. Popp wurde nicht nur durch andere Wissenschaftler zig mal bestätigt, es gibt auch seit mehreren Jahrzehnten verschiedenen Therapiemethoden die auf der Grundlage Biophotonen mit großem Erfolg arbeiten und Fakten schaffen.

 

Trotzdem ignoriert, oder negiert die „offizielle“ Biologie und Medizin diese Erkenntnis fast vollständig.

 

Gerade bei der Altersforschung kann uns dieses Wissen über die Zellkommunikation aber sehr helfen.

 

Kurz um, die praktische Forschung zum Thema Anti-Aging und auch Verjüngung, ist in vielen Bereichen heute sehr weit fortgeschritten.

 

Was können wir von den Tieren lernen?

Venusmuscheln können mehrere hundert Jahre alt werden.
Venusmuschel mit Jahresringen

Ein ganz zentraler Punkt der Forschung dreht sich dabei um die Untersuchung von biologischen Alterungsvorgängen bei Tieren. Einige Tierarten werden sehr viel älter als wir. Andere gelten sogar als unsterblich, oder können sich tatsächlich verjüngen.

 

Dazu ein paar Beispiele:

 

Die Zeitschrift National Geographic berichtet von dem Meeresschwamm Monorhaphis chuni als dem ältesten bisher bekannten Lebewesen, das über 11.000 Jahre alt ist.

 

Die nördliche Venusmuschel „Ming“ wurde 507 Jahre alt. Venusmuscheln bilden, ähnlich wie Bäume, Jahresringe auf der Außenseite ihrer Schale, an denen sich das Alter genau ablesen lässt.

 

Tiefseefische wie der Kaiserbarsch werden bis zu 175 Jahren alt.

 

Bei Grönlandwalen wurden Harpunenspitzen aus Feuerstein in ihrer Haut gefunden, die auf ein Alter von ca. 200 Jahren schließen lassen.

 

Grönlandhaie werden sogar doppelt so alt, nämlich ca. 400 Jahre. Sie erreichen ihre Geschlechtsreife erst nach 150 Jahren, wie eine Forschergruppe der Universität Kopenhagen herausfand.

 

Bei den Landtieren sind bisher die Riesenschildkröten die Favoriten. Zum Beispiel Johnatan, eine Aldabra-Riesenschildkröte die 186 Jahre alt ist, oder Adwaita (der Unvergleichliche) der im Zoo von Kalkutta 256 Jahre alt wurde.

 

Auch Hummer, oder Kolkraben werden sehr alt und einige andere Arten ebenfalls.

 

Ein besonderer Blick lohnt sich auf eine andere Gruppe von Tieren zu werfen, mit denen sich verschiedene Altersforscher intensiv beschäftigen.

 

Da sind zum einen die Plattwürmen Planaria, die als unsterblich gelten. Wenn man sie durchschneidet entstehen aus einem Wurm zwei vollständig neue mit allen notwendigen Organen.

 

Eine besonders faszinierende Art ist auch die Qualle Turritopsis dohrrii, die ebenfalls als unsterblich gilt, bzw. sich aktiv verjüngen kann, wie Japanische Wissenschaftler herausfanden.

 

Wenn diese Qualle alt wird ist sie in der Lage, auf den Meeresgrund zu sinken und sich in einen Kokon einzuspinnen, aus dem sie nach kurzer Zeit als ganz junge Qualle wieder aufsteigt.  

 

Von ganz besonderem Interesse sind für viele Wissenschaftler auch die Nackt Mullen, nicht zuletzt weil sie zu den Säugetieren gehören und ganz einzigartige Eigenschaften haben. Zugegeben, Nackt Mullen sind besonders hässliche Tiere (damit will ich niemanden zu nahe treten, aber es stimmt einfach) denen man vielleicht nicht unbedingt nachstreben will, wenn man sie mal gesehen hat. Aber sie sind auch ausgesprochen faszinierend was ihr Altern angeht.

 

Nackt Mullen altern technisch gesehen nicht. Sie sind resistent gegen Krebs und widersprechen mehreren allgemeingültigen biologischen Gesetzen. Sie empfinden kaum Schmerzen und sind sogar in der Lage über längere Zeiträume ohne Sauerstoff auszukommen.

 

Eigentlich sollten Nackt Mullen maximal 6 Jahre alt werden. Es gibt aber Exemplare die über 30 Jahre alt sind und auch solche, die sich im Alter von über 25 Jahren noch fleißig vermehren, also offenbar noch eine hohe Lebensqualität haben.

Was können wir daraus lernen?

Unsterbliche Quallen
Was können wir von unsterblichen Quallen lernen?

Die Wissenschaft zieht aus all diesen Beispielen, natürlich eine ganze Reihe verschiedener Schlussfolgerungen.

 

Einige Tiere leben im Meer in großer Tiefe und bei sehr kalten Temperaturen. Kälte setzt den Stoffwechsel herunter. Ein langsamer Stoffwechsel bedeutet weniger Gewebeschäden, was der Lebensdauer zu gute kommt.

 

Zum Beispiel ein Grund warum bestimmte Operationen, z.B. am offenen Herzen, bei großer Kälte vorgenommen werden.

 

Viele andere Faktoren sind zwar bekannt und können beschrieben werden, aber sie lassen noch keine Schlussfolgerungen zu, die uns helfen könnten.

 

 

Trotzdem lassen sich durchaus einige wesentliche Einflussfaktoren auf die menschliche Alterung, oder besser gesagt die zu schnelle Alterung benennen und daraus Strategien für ein höheres Alter und vor allem eine höhere Lebensqualität entwickeln.

Die wesentlichen Faktoren

Für mich gibt es sieben wesentlich Faktoren, die sich zum heutigen Zeitpunkt aus der Anti-Aging-Forschung herauskristallisieren lassen und die uns dabei helfen können gesund und bei hoher Lebensqualität sehr alt zu werden.

Dabei sind alle Faktoren für mich gleich gewichtet. Die Reihenfolge und Nummerierung begründet also keine Priorität. Wir sollten auf alle sieben Faktoren achten und großen Wert legen, da sie generell für unsere Gesundheit eine ausgesprochen große Rolle spielen.

 

1. Omega 3

 

Ein alter Hut? Nein, mit Sicherheit nicht. Im Gegenteil gibt es immer mehr Forschungsergebnisse, welche die sehr wichtige Wirkung von Omega 3 (und natürlich auch Omega 6 und 9 im richtigen Verhältnis) für ein hohes Alter und eine hohe Lebensqualität bestätigen. Omega 3 ist die einzige Substanz, die einheitlich von allen Forschern als wichtiger Anti-Aging-Faktor genannt wird.

 

2. Stress (psychisch)

 

Stress spielt beim Alterungsprozess eine sehr wichtige, wenn nicht sogar die wichtigste Rolle. Schon in den 60er Jahren gab es Versuche, bei denen Mäusen leichte Elektrostöße verabreicht wurden, die für die Tiere großen Stress bedeuteten. Daraufhin konnte man eine deutlich schnellere Alterung, vor allem der Organe feststellen.

 

Auch wenn wir nur ganz kurz einer Stresssituation ausgesetzt sind hat diese Situation langwierige Folgen für unseren Körper. Stresshormone werden freigesetzt, die Körperchemie verändert sich negativ, Nervenzellen werden geschädigt. Die Folgen eine Stresssituation die vielleicht nur einige Minuten dauert sind noch Stunden später im Körper mess- und nachweisbar.

 

Stress führt zu schnellerer Alterung und schädigt unsere Zellen enorm.

 

Wir sollten also möglichst Stress vermeiden und Strategien entwickeln oder lernen mit Stress richtig umzugehen.

 

3. Oxidativer Stress / Freie Radikale

 

Unser Körper hat Oxidantien und Antioxidantien. Beide brauchen wir und kommen ganz natürlich vor. Leider ist das natürliche Verhältnis von diesen beiden Gruppen heute vollkommen gestört. Wir nehmen durch unsere immer lebensfeindlicheren Umweltbedingungen heute massiv Oxidantien, also freie Radikale auf und auf der anderen Seite fehlen uns z.B. durch die immer schlechtere Qualität unserer Lebensmittel viele Antioxidatien. Diese Missverhältnis wir immer krasser und kostet uns Lebenszeit, Lebensenergie und Lebensqualität.

 

Ein ganz wesentlicher Faktor bei vielen der o.g. Tiere ist es, dass sie keinen oxidativen Stress kennen und daher ihre Organe nicht altern.

 

Wir sollten also alles dafür tun, den Spiegel der Antioxidantien möglichst hoch zu halten.

 

4. Zellstress durch chronische Entzündungen

 

Viele Menschen haben, häufig ohne es überhaupt zu merken, dauerhafte Entzündungen im Körper. Das können Mikroentzündungen im Darm sein, oder z.B. Zahnherde. Solche dauerhaften Entzündungen bedeuten dauerhaften Stress für unsere Zellen und wirken sich sehr negativ auf das ganze System aus. Aus ihnen können schwerste Krankheiten entstehen und natürlich altert unser Körper dadurch besonders schnell.

 

5. Schwermetall Vergiftung

 

Unsere Umwelt ist heute ein Stück weit Lebensfeindlich. Ein wesentlicher Aspekt bei sind Schwermetalle, die wir heute in sehr vielen Nahrungsmittel, aber zunehmend auch in der Natur finden. Sehr viele Menschen haben hohe Schwermetallbelastungen. Aluminium z.B. ist heute so allgegenwärtig, das die meisten Menschen es in ziemlich hohen Konzentrationen im Körper haben. Aber auch Blei, Cadmium, Quecksilber, Kupfer und andere Schwermetalle belasten unseren Körper. Sie können Auslöser für Krankheiten sein, oder unser System in seinen Funktionen stark einschränken. Wer eine hohe Schwermetallbelastung hat altert auch schneller.

 

6. Kollagen

 

Kollagen? Das ist doch was für die Haut? Ja, stimmt. Aber Kollagen hat eine viel größere Bedeutung, vor allem für den Alterungsprozess.

 

Kollagen ist das am meisten vorkommende Eiweiß in unserem Körper. Es macht ca. 30% des gesamten Eiweiß aus. Kollagen bildet Fasern die unser Gewebe fest und gleichzeitig flexibel machen. Das betrifft vor allem das Bindegewebe, insofern ist es ganz wichtige als Stützgewebe für unsere Haut.

 

Leider produzieren wird im Laufe unseres Lebens immer weniger davon und schon mit ca. 25 Jahren bauen wir weniger Kollagen auf als wir abbauen. Davon merken wir in dem Alter noch nicht viel, aber ein paar Jahre später stellen wir dann Auffälligkeiten an der Haut fest.

 

Aber Kollagen hat noch viele andere Eigenschaften. So ist es z.B. an der Biomineralisation beteiligt, kommt in allen Zellen vor und es ist ein Speichermedium.

 

Wir sollten also, nicht nur unserer Haut zuliebe, darauf achten, mit unserer Ernährung Kollage aufzunehmen und den Kollagenspiegel möglichst hoch zu halten.

 

7. Wasser

 

Man kann den Alterungsprozess mit einem ganz einfachen Bild beschreiben. Wenn wir jung sind, sind unsere Zellen wie eine Weintraube. Wenn wir alt sind, ist aus der Weintraube eine Rosine geworden.

 

Das hat natürlich viel mit Wasser zu tun. Wir brauchen Wasser in jeder unserer 70 Billionen Zellen. Leider trinken wir häufig das falsche Wasser und machen es dem Körper damit sehr schwer, den Zellen genügend Wasser zur Verfügung zu stellen. (Mehr dazu in unserem Artikel „Gesundes Wasser“)

 

Was daraus entstehen kann und was es für unsere Gesundheit bedeutet wenn wir unseren Zellen kontinuierlich über einen langen Zeitraum zu wenige gutes Wasser, zellgängiges Wasser zu Verfügung stellen, hat Dr. Feyridoon Batmanghelidj über 20 Jahre lang erforscht und in mehreren Büchern beschrieben. Das bekannteste heißt „Sie sind nicht krank, sie sind durstig“.

 

Wasser ist ein wahres Anti-Aging Mittel das für eine gute Gesundheit und eine gute Lebensqualität unverzichtbar ist. Leider wird dieser Faktor sehr unterschätzt und kommt in der modernen Medizin kaum vor. 

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