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Auch das noch - alle Mineralwässer enthalten Mikroplastik!

Was hören wir nicht ständig über unser Trinkwasser? Leitungswasser ist mit Nitrat belastet und enthält Arzneimittelrückstände.

 

Mineralwasser schneidet bei allen Untersuchungen von Stiftung Warentest u.a. häufig schlecht ab. Von verunreinigten Flaschen, verschiedenen Schadstoffen und auch Bakterien ist da die Rede.

 

Und jetzt auch noch das. Forscher des Chemischen- und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA-MEL)haben in Zusammenarbeit mit der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster Mikroplastikteile in allen untersuchten Mineralwässern gefunden.

 

Nachdem Mikroplastik in den letzten Jahren als Umwelt- und Gesundheitsproblem immer mehr in den Fokus gerückt ist, forschen heute zahlreiche Institute und Forschungseinrichtungen in diesem Bereich um das Problem zu erfassen und seine Auswirkungen einschätzen zu können.

 

Das CVUA-MEL hat bereits Ende 2015 damit begonnen, in einer Kooperation mit der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Mikroplastik in Lebensmitteln und Kosmetika zu erforschen.

 

Jetzt liegen die Ergebnisse eine ersten Studie zum Thema Mikroplastik in Mineralwasser vor und die sind erschreckend.

 

 

Mikroplastik in Mineralwasser – ein generelles Problem?

Plastikflaschen
700 Plastikflaschen pro Jahr verbraucht statistisch jeder Haushalt in Deutschland.

Ja – muss man da aufgrund der neuesten Studienergebnisse leider sagen. Denn alle 34 in der Studie untersuchten Mineralwässer enthielten Mikroplastikteile, egal ob das Wasser in PET-Flaschen, Getränkekartons oder Glasflaschen abgefüllt war.

 

Und diese Erkenntnis ist wirklich neu. Möglich wurden diese Untersuchungsergebnisse nur aufgrund einer neuen Technik und einer ausgeklügelten Bestimmungsmethode, die den Forschern viel Kopfzerbrechen bereitete, aber schließlich zum ersten Mal umgesetzt werden konnte.

 

Die Ergebnisse zeigen, besonders viele ultra-kleine Teile befinden sich im Mineralwasser. So waren ca. 80% der gefundene Partikel in dem kleinsten untersuchten Größenbereich von 5-20 Micrometern (μm)! Solch kleine Teile konnten bisher nicht erfasst werden. Sie können erst jetzt, mit der von den Forschern neu entwickelten Methode, nachgewiesen werden.

 

Wissenschaftlich bewiesen – PET-Flaschen geben Partikel ab!

Wasser aus Plastikflaschen enthält PET-Partikel.
PET-Flaschen geben Plastikpartikel ans Trinkwasser ab.

Erstaunlich ist das Untersuchungsergebnis in Bezug auf die PET-Flaschen. Untersucht wurden hier sowohl Einwegflaschen als auch die stabileren Mehrwegflaschen. Der Mikroplastikanteil in den Mehrwegflaschen war dabei erheblich höher.

 

Der Eindruck das Mehrwegflaschen, die ja aus deutlich festerem PET bestehen sicherer sind, täuscht also.

 

Auch in Getränkekartons, die ja von innen mit Polyethylen beschichtet sind, war der Anteil der Mikroplastikteile sehr hoch.

 

Die Forscher kommen daher zu dem Schluss: dass Untersuchungsergebnis „deutet darauf hin, dass die Verpackungen selbst Polymerpartikel abgeben.“

 

Mineralwasser in Glasflaschen – trügerische Sicherheit

Mikroplastik in Mineralwasser.
Mineralwasser in Glasflaschen enthält Mikroplastik.

Auch in allen 9 verschiedenen Mineralwässern in Glasflaschen fanden die Forscher Plastikpartikel!

 

Sie schreiben dazu: „Überraschend war der hohe Mikroplastikgehalt einiger Glasflaschen, wobei innerhalb der Bestimmungen z.T. erhebliche Schwankungen festgestellt wurden.“Glasflaschen bieten keine Sicherheit

Was kommt heraus wenn wir noch bessere Untersuchungsmethoden haben?

Untersuchungsmethoden werden ständig verbessert.
Die Forscher des CVUA-MEL arbeiten an besseren Untersuchungsmethode.

Diese Frage stellt sich allerdings. Denn die jetzt festgestellten Ergebnisse waren schon ein große Pionierleistung. Ganz neues Equipment und eine völlig neu entwickelte Untersuchungsmethode, die den Forschern einiges abverlangt,  waren notwendig um Teilchengrößen von 5-20 μm erfassen zu können.

 

Aber natürlich gibt es noch deutlich kleinere Teilchen, etwa im Bereich von 1-5μm, die dann auch darmgängig sind. Diese können bisher nicht gefunden werden. Die Forscher des CVUA-MEL arbeiten aber aktuell daran.

 

Wo landet das Mikroplastik?

Natürlich in unserem Körper. Und was macht es da? Das weiß man nicht. Wirklich???? JA, tatsächlich. Es gibt bisher kaum Untersuchungen zu Mikroplastik in Lebensmitteln oder im menschlichen Organismus. Am weitesten erforscht ist die Auswirkung von Mikroplastik auf Meerestiere, da diese Problem am längsten bekannt ist. Und da sind die Auswirkungen nicht schön.

 

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA schätzt das Risiko der Aufnahme von Mikroplastik über Fische und Meerestiere einfach mal als gering ein. Ansonsten empfiehlt die EFSA das Problem dann mal zu untersuchen und geeignete analytische Methoden erst noch zu entwickeln und zu standardisieren. Aufgrund der fehlenden Daten könne man heute keine Einschätzung vornehmen.

Augen zu und durch!

Arzneimittelrückstände in unserem Trinkwasser.
Arzneimittelrückstände kommen in der Trinkwasserverordnung nicht vor!

Wie bei vielen anderen Umweltproblemen und vor allem beim Thema Wasser ist die Methode hier die der drei Affen.

 

In vielen Artikeln zum Thema Wasser liest man auch heute „Wasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel“. Nur worauf gründet sich diese Aussage. Natürlich auf der staatlichen Trinkwasserverordnung TVO. In dieser sind 32 Stoffe und einige andere Parameter festgelegt, die mit Höchstwerten versehen sind und geprüft werden müssen.

 

Wissenschaftler gehen davon aus, dass es bis zu 30.000 Stoffe gibt, die im Wasser gelöst sind. Eine Studie des Umweltbundesamtes hat 2015 rund 1500 Stoffe im Wasser gefunden.

 

Wenn man dann 32 Stoffe von 1500, respektive 30.000 untersucht und diese mit z.T. höchst umstrittenen Grenzwerten versieht, dann ist die Aussage „am besten kontrolliertes Lebensmittel“ schon ziemlich ambitioniert.

 

Arzneimittelrückstände, die gerade in den letzten Monaten immer wieder für Schlagzeilen sorgten, sind in der TVO zum Beispiel gar nicht erfasst und werden auch sonst nicht mal erwähnt.

Gibt es eine Lösung?

Mikroplastik im Trinkwasser trotz Kläranlage.
Kläranlage schützen nicht vor Mikroplastik im Trinkwasser.

Bisher leider nur eine individuelle. Obwohl es durchaus möglich wäre die Wasseraufbereitung in den Wasserwerken sehr deutlich zu verbessern und etwas Arzneimittelrückstände größtenteils rauszufiltern, wird das nicht gemacht. Der Grund dafür sind einfach die Kosten.

 

Es gibt heute einzelne Kläranlage und Wasseraufbereitungen auf Versuchsbasis, die erheblich bessere Ergebnisse erzielen als es heute der Standard in Deutschland ist.

 

Diese werden aber leider aufgrund der Kosten nicht  flächendeckend eingesetzt.

 

Also bleibt nur eine individuelle Trinkwasserlösung für den eigenen Haushalt.

 

Der Königsweg für Gesundheit und Umwelt

Die eigene Trinkwasserquelle.
Optimale Lösung - die eigene Trinkwasserquelle Zuhause.

Wir benutzen ein Wasserfilter- und Aufbereitungssystem das alle Stoffe die größer als 0,0001 μm sind herausfiltert. (Zum Vergleich, die Wissenschaftler arbeiten gerade mit Nachdruck an einer Methode die es möglich macht Teilchen von 1-5 μm überhaupt nachzuweisen.)

 

Anschließend wird das Wasser, dass bei dieser Molekularfiltration natürlich auch leidet, wieder optimal aufbereitet, so dass pH- und rh-Wert, aber auch die Struktur des Wassers wieder optimal sind.

 

Auch ökologisch ist das für uns die beste Methode. Wir filtern und optimieren einfach unser Trinkwasser aus dem Wasserhahn und haben so optimales Wasser zum trinken, kochen, Tee- und Kaffee zubereiten usw., ohne das das Wasser transportiert werden muss und die Umwelt belastet.

 

Wir sind tatsächlich sehr glücklich eine optimale Lösung für uns gefunden zu haben. Deshalb engagieren wir uns auch für den Verein Wassertankstelle e.V.

 

Mehr Informationen und die Termine für die nächsten Vorträge zum Thema Wasser und Gesundheit, die regelmäßig in ganz Deutschland stattfinden, findest Du hier:

 

www.wassertankstelle-vital.de

 

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